Monster-PDFs aufteilen: Schritt-für-Schritt Anleitung
So teilen Sie grosse, unstrukturierte PDFs bei Mandatsübergaben auf – manuell oder automatisch mit KI.
Was ist ein Monster-PDF?
In der Schweizer Immobilienbewirtschaftung bezeichnet "Monster-PDF"eine sehr grosse, unstrukturierte PDF-Datei – typischerweise mit 100 bis 300+ Seiten. Diese Dateien enthalten viele verschiedene Dokumenttypen ohne klare Trennung: Mietverträge, Rechnungen, Korrespondenz, Nebenkostenabrechnungen – alles wild durcheinander gescannt.
Typische Merkmale eines Monster-PDFs
- 100-300+ Seiten in einer Datei
- Verschiedene Dokumenttypen gemischt
- Keine Lesezeichen oder Struktur
- Oft schlechte Scanqualität
- Nichtssagende Dateinamen (z.B. "Scan_2024.pdf")
Warum entstehen Monster-PDFs?
Monster-PDFs sind ein typisches Phänomen bei Mandatsübergaben. Die abgebende Verwaltung muss alle Dokumente übergeben und wählt oft den schnellsten Weg: Alles auf einmal scannen.
- Zeitmangel: Einzeln scannen und benennen dauert zu lange
- Keine Standards: Es gibt keine verbindlichen Vorgaben für die Übergabe
- Alte Archive: Physische Ordner werden komplett eingescannt
- Konflikte: Bei unfreiwilligen Mandatswechseln fehlt die Kooperationsbereitschaft
Manuelle Methode (Adobe, PDF24)
So teilen Sie ein Monster-PDF manuell auf:
Schritt 1: PDF öffnen und analysieren
Öffnen Sie das PDF in Adobe Acrobat oder einem kostenlosen Tool wie PDF24. Scrollen Sie durch und verschaffen Sie sich einen Überblick:
- Welche Dokumenttypen sind enthalten?
- Wo beginnt/endet jedes Dokument?
- Gibt es erkennbare Muster (z.B. Briefköpfe)?
Schritt 2: Trennstellen markieren
Notieren Sie die Seitenzahlen, an denen neue Dokumente beginnen. Bei einem 200-seitigen PDF mit 30 Dokumenten sind das 30 Trennstellen.
Schritt 3: PDF teilen
In Adobe Acrobat:
- Werkzeuge → Seiten verwalten → Teilen
- Option: "Nach Seitenzahl" oder "Nach Lesezeichen"
- Alternativ: Einzelne Seitenbereiche extrahieren
Mit PDF24 (kostenlos):
- PDF hochladen auf pdf24.org/split-pdf
- Seitenvorschau nutzen
- Trennlinien setzen
- Download der Einzeldateien
Schritt 4: Dokumente benennen
Geben Sie jedem Dokument einen aussagekräftigen Namen nach Ihrem Schema:
2024-03-15_Mietvertrag_Müller_Wohnung-3B.pdf2023-NK_Abrechnung_Liegenschaft-Hauptstr-10.pdf
Schritt 5: Ablage
Ordnen Sie jedes Dokument dem korrekten Dossier zu (ED, LD, MD, HD) – manuell in Ihrer Ordnerstruktur oder Ihrem DMS.
Zeitaufwand manuelle Methode
Für ein 200-seitiges Monster-PDF mit ca. 30 Dokumenten rechnen Sie mit 2-4 Stunden reiner Bearbeitungszeit – exklusive inhaltlicher Prüfung und Ablage im DMS.
Automatische Methode mit KI
KI-basierte Tools wie Flatscouts automatisieren den gesamten Prozess:
So funktioniert's
- Upload: Laden Sie das Monster-PDF hoch – egal wie gross.
- KI-Analyse: Das System erkennt automatisch, wo ein Dokument endet und das nächste beginnt.
- Klassifizierung: Jedes Dokument wird als Mietvertrag, Rechnung, Kündigung etc. erkannt.
- Strukturierung: Automatische Zuordnung zu ED, LD, MD oder HD gemäss SVIT-Standard.
- Validierung: Sie prüfen nur Dokumente mit niedrigem Konfidenzwert – der Rest läuft automatisch.
Vorteile der automatischen Methode
- Minuten statt Stunden pro PDF
- Konsistente Benennung nach Schema
- Direkte Klassifizierung nach SVIT-Standard
- Lernfähig – wird immer besser
- Skaliert mit dem Volumen
Zeitvergleich: Manuell vs. Automatisch
| Szenario | Manuell | Mit Flatscouts |
|---|---|---|
| 1 Monster-PDF (200 Seiten) | 2-4 Stunden | 5-10 Minuten |
| Mandatswechsel (50 PDFs) | 100-200 Stunden | 4-8 Stunden (Validierung) |
| Grosse Übernahme (500 PDFs) | 1000+ Stunden | 20-40 Stunden (Validierung) |
Fazit
Monster-PDFs sind ein lästiges aber lösbares Problem. Die manuelle Methode funktioniert, ist aber zeitaufwendig und fehleranfällig. Für einzelne kleine PDFs mag sie ausreichen.
Bei grösseren Volumen – insbesondere bei Mandatswechseln – lohnt sich der Einsatz automatischer Tools. Die Zeitersparnis von 85-95% bedeutet: Was manuell Wochen dauert, ist in Tagen erledigt.
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